Willkommen

auf der Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Frauenzell.
Hier könnt Ihr Termine unserer Wehr einsehen und die gesamten Pläne auf euren PC oder euer Smartphone herunterladen, außerdem findet Ihr hier ein paar nützliche Links zu Partnern und eine Galerie mit einigen Bildern der FFW Frauenzell.

Trotz Pandemie – Übung für den Ernstfall

Auch den kleineren Feuerwehren im Oberallgäu hat die Corona- Pandemie einiges abverlangt.
Die Übungsabende waren zum Jahresbeginn 2021 auf ein Minimum reduziert, und auch die Einhaltung der
AHA- Regeln gestaltete sich schwierig: Abstand halten, Mund-Nase-Schutz, Verbot von
Kameradschaftsabenden, Schnelltests vor Dienstbeginn und noch einige Anforderungen mehr, machten die
Durchführung von Dienstabenden und Einsätzen zur echten Herausforderung.
Die Freiwillige Feuerwehr Frauenzell hat sich diesen Herausforderungen erfolgreich gestellt. Mit einem
funktionierenden Hygienekonzept und motivierten Feuewehr- Kamerad*Innen konnte ein Übungsbetrieb im
Rahmen der im Oberallgäu geltenden Schutzmaßnahmen gewährleistet werden.
Dabei wurden Kleinstgruppen in Trupp- oder Staffelstärke gebildet und Stationsausbildungen durchgeführt.
Themen wie Technische Hilfeleistung, Löschaufbau, Erste-Hilfe, Fahrzeugkunde und einige Themen mehr
haben sich die Kommandanten und Gruppenführer herangezogen und in Fallbeispiele verpackt, damit
wichtige Softskills nicht über die andauernde Pandemiezeit verloren gehen. Jede Staffel musste die
einzelnen Stationen durchlaufen und das hat dazu beigetragen, dass für einen eventuellen Ernstfall der
Dienstbetrieb sichergestellt war. Die letzten Wochen waren auch wieder Übungen am Objekt mit
realistischen Szenarien möglich, bei denen auch die Jugendfeuerwehr dabei sein durfte. Als Rollenspieler,
Feuerwehrkamerad auf Augenhöhe und als Unterstützung im Rahmen der laufenden MTA-Ausbildung
konnte man sich auf die Jugend stets verlassen. Frei nach dem Motto: Mittendrin statt nur dabei!
Parallel zum „Regelbetrieb“ konnten auch 5 Kameradinnen und Kameraden erfolgreich das Abschlussmodul
zum Truppführer absolvieren. Über Online- Webinare und Praxisschulungen durch ein festes Ausbilderteam
haben sich die Kameraden für ihre Abschlussprüfung qualifiziert und sind nun fester Bestandteil der aktiven
Feuerwehr in Frauenzell.
Bei einer „Feuerwehr-Olympiade“ zum Jahresabschluss wurden einige Stationen aus den Themen der
Übungsabende hergenommen und in 4-Mann-Teams abgearbeitet. Als Gewinne winkten diverse Preise, die
unterm Strich allen Teilnehmern zu Gute kamen. Der Spaß stand dabei im Vordergrund. Auch der
Feuerwehrverein bedankte sich für die Motivation über das gesamte Jahr und spendierte ein warmes Essen
für alle Teilnehmer und rundete damit den Abend ab.
Die FFW Frauenzell blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Trotz der Corona-Pandemie wurden von den
50 Kamerad*Innen ca. 900 ehrenamtliche Stunden geleistet und 7 Einsätze abgearbeitet.
„Wir bedanken uns auf diesem Wege bei allen Kameraden für ihre Treue und Motivation. Wir hoffen, dass
sich die Lage im kommenden Jahr etwas entspannt und wir 2022 in einen „Normalbetrieb“ übergehen
können!“, so die Kommandanten Christoph Dambach und Dirk Jessen.

Fahrzeusegnung am 15.08.21

Frauenzell weiht neues MTW-Fahrzeug ein
Ehrungen verdienter Feuerwehrmänner – Kleine Hockete auf dem Dorfplatz mit Blasmusik und Bewirtung
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von Carmen Notz

FRAUENZELL – Sonntag, der 15. August war ein besonderer Tag für die Gemeinde Altusried. Neben dem kirchlichen Patrozinium am Feiertag Mariä Himmelfahrt hat die Freiwillige Feuerwehr (FFW) Frauenzell ihren neuen Mannschafts- und Transportwagen (MTW) samt Tragkraftspritzenanhänger (TSA) vorstellen und von Pfarrer Josef Hoch segnen lassen können. Die Bürger kamen seit langem mal wieder zu einer kleinen Hockete auf dem Dorfplatz zusammen und die Musikkapelle Frauenzell unter Dirigent Jürgen Wiedemann spielte erst feierliche, dann fesche Blasmusik dazu.
Schon seit Januar 2020 ist der neue MTW im Einsatz und die Feierlichkeiten zur Segnung des Fahrzeugs und zum 140-jährigen Bestehen der FFW Frauenzell war ursprünglich für August 2020 geplant gewesen. Aufgrund der Corona-Maßnahmen hat man sich nun ein Jahr später für ein Fest im kleinen Rahmen entschieden. Die Nachbar-Wehren aus Muthmannshofen, Kimratshofen und dem württembergischen Wuchzenhofen waren zu Gast und bereicherten mit ihren prächtigen Fahnen die Segnung. Pfarrer Hoch besprengte das Fahrzeug mit Weihwasser und segnete auch alle, die für Hilfe und Rettung anderer im Einsatz sind.
Fahrzeug ist auch für die Jugendarbeit wichtig
Erster FW-Vorstand Alois Gruber sprach der Musikkapelle mit Vorstand Bernd Schönmetzler und der Familie Wolfgang und Renate Krug mit dem Bewirtungsteam ein großes Dankeschön aus, damit diese Veranstaltung möglich war. Christoph Dambach ging als erster Kommandant der FFW Frauenzell kurz auf die örtliche Wehr sowie die Beschaffung des Fahrzeugs ein: 2014 konnte eine Jugendgruppe gegründet werden, derzeit sind es acht Jugendliche (14-17 J.) bei aktuell 54 Mitgliedern, darunter acht Frauen. Im Gruppenlöschfahrzeug LF 8/6 gibt es vier Atemschutzgeräte, die FFW hat 6 Gruppenführer, 11 Maschinisten und 8 FW-Sanitäter. Das alte Fahrzeug mit Baujahr 1980, das 2009 von der FFW Muthmannshofen übernommen wurde, entsprach nicht mehr den aktuellen Sicherheitsanforderungen und wurde ausgemustert.
2017 ging der Antrag für einen neuen MTW bei der Gemeinde Altusried durch und zusammen mit der Wehr aus Kimratshofen wurden zwei baugleiche Fahrzeuge bestellt. Dieses ist hauptsächlich für die Jugendgruppe sowie zur Unterstützung der Aktiven bei Übungen und im Einsatz. 2019 hat die FFW Frauenzell einen gebrauchten TSA angeschafft, der ebenfalls präsentiert und gesegnet wurde. „Die Kombination von MTW und TSA ist eine ideale Ergänzung zu unserem Löschgruppenfahrzeug. So können zwei Gruppen Proben, die Wasserentnahme in unwegsamem Gelände ist leichter und die Kombi aus PKW bis 3,5 t und Anhänger unter 750 Kilo kann mit dem PKW-Führerschein gefahren werden“, erläuterte Dambach. Seit Jahren proben die Nachbarwehren Frauenzell und Muthmannshofen, sowie deren Jugendgruppen regelmäßig zusammen.
Bürgermeister Joachim Konrad aus Altusried gratulierte zum Fahrzeug mit Anhänger als hervorragende Ausstattung in Anbetracht der vielerlei Einsätze, die Feuerwehrleute heutzutage leisten müssten. Er bedankte sich bei den beiden Wehren Frauenzell und Kimratshofen für die gute Zusammenarbeit bei der Anschaffung.
Im Anschluss konnte Bürgermeister Konrad drei verdiente Feuerwehrmänner ehren. Roland Krug und Georg Pretscher erhielten Urkunden und den Ehrentaler der Gemeinde in Silber für 40 Jahre Dienst am Nächsten, Elmar Hiemer für 25 Jahre den bronzenen Ehrentaler. FW-Vorstand Alois Gruber überreichte Christoph Dambach die Ehrennadel in Silber für 20 Jahre bei der Feuerwehr, seit 2012 als 1. Kommandant. Für 30 Jahre aktiven Dienst erhielten Markus Reich und Peter Würzer Ehrungen und Urkunden sowie Jürgen Graf für 20 Jahre Mitgliedschaft.

Foto Segnung am Fahrzeug – von rechts:
Von der FFW Frauenzell: 1. und 2. Vorstand Alois Gruber und Rainer Bickel, Dirk Jessen und Christoph Dambach, 2. und 1. Kommandant, Bürgermeister Joachim Konrad, Pfarrer Josef Hoch mit Gastpfarrer Daniel Göller und den Ministranten. Foto: Carmen Notz

Einiges los, trotz Corona! Vorläufiger Jahresbericht 2020

So könnte man das Jahr 2020 der FFW Frauenzell überschreiben. Los ging es am 30.12.2019 mit der Abholung des neuen Mannschafttransportwagen (MTW). mehr 2009 übernahm die FFW Frauenzell das ehemalige Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF), Baujahr 1980 der Feuerwehr Muthmannshofen und baute dieses zum MTW und Schlauchwagen um. Aufgrund der Randlage im Landkreis und im Bundesland, ist die schnelle Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren erschwert, bedingt durch zwei Funksysteme und zwei Leitstellen. Mit dem MTW kann zeitnah zusätzliches Personal und Material zur Einsatzstelle gefahren werden. Durch die Gründung der Jugendgruppe 2013, kam zusätzlich der Jugendtransport dazu. Ohne jegliche Sicherheitsausrüstung, wie Gurte, Airbag, ABS, ESP, etc. waren die Fahrten zur Ausbildung und Wettbewerben immer ein Nervenkitzel. Hat man doch als Jugendwart die Aufsichtspflicht. Das gehört nun erfreulicherweise der Geschichte an. Zusätzlich beschaffte die Gemeinde 2020 einen gebrauchten Tragkraftspritzenanhänger (TSA), um der Jugend ein anatomisch geeignetes Übungsfahrzeug stellen zu können. So wie, bei schwierigem Gelände, eine zusätzliche Pumpe und Schläuche mit dem MTW zum Einsatz fahren zu können. 2019 räumten die Floriansjünger ihr ehemaliges Spritzenhaus, in der Dorfmitte, für das neue Dorfmuseum. Hier galt es 2020, noch weitere Aufräumarbeiten zu erledigen. Im Feuerwehrhaus wurde in einen gebrauchten Schlauchtrockenschrank investiert, um mehr Platz zu schaffen. Es folgten weitere Spinde, so dass Jugend- und Frauenspinde in ausreichender Menge gestellt werden können. Nur bei den Aktiven gibt es immer noch ein Defizit, welches räumlich aber erstmal gelöst werden muss. Mit der Installation einer Absauganlage, wären weitere Spinde in der Fahrzeughalle möglich. Trotz Coronakrise, konnten die Aktiven und die Jugend diverse Proben durchführen. Bei denProben setzte man auf Stationsausbildung, jeweils in kleinen Staffeln, sowie Mindestabstand. Erste Hilfe, Fahrzeugkunde, Aufstellen von Leitern, Sichern von Personen, Knoten, Verhalten bei Alarm, UVV und Wärmebildkamera waren nur ein Teil der Stationen. Bei der Jugend konnten, durch eine interne Ausnahmeregelung, drei neue Jugendliche unter 14 Jahren aufgenommen werden. Somit wuchs die Jugendfeuerwehr auf sieben Jugendliche an. Weitere Interessenten konnten aufgrund des Lockdown light nicht mehr zum Schnuppern kommen. Desweiteren fanden einige Übungen mit der Jugendfeuerwehr Muthmannshofen statt. Im September kam, pünktlich zum EnBW Brandschutzcontainer, die neue Wärmebildkamera. Die Gemeinde investierte in vier neue Kameras für Muthmannshofen, Krugzell, Altusried und Frauenzell. Mit Hilfe der Wärmebildkameras lassen sich Glutnester, Hitzequellen und Personen bei Verrauchung und Dunkelheit schneller und besser auffinden. So konnten die ersten Trupps direkt in Altusried, erste Erfahrungen mit der neuen Technik sammeln. Mit den, jetzt aktuell steigenden Infektionszahlen werden 2020 keine weiteren Proben stattfinden können. Im August musste leider schon das 140 jährige Jubiläum, samt Fahrzeugsegnung auf unbekannte Zeit verschoben werden. Aktuelle Infos zu Veranstaltungen, Proben und Kontakten finden Sie ab jetzt, am neuen Infokasten aussen am Feuerwehrhaus.
Damit sich im Einsatz niemand durch Covid-19 gefährdet, stellt die Gemeinde den Feuerwehren ausreichend Masken und Desinfektionsmittel zur Verfügung. Da sich aber noch nicht alle an den Mundnasenschutz gewöhnt haben, spendete der 1. Kommandant für alle 54 Floriansjünger rote Schlauchtücher mit der Aufschrift Feuerwehr Frauenzell und dem Frauenzeller Wappen. Für nur 5 € hat jetzt jeder seinen eigenen Mundnasenschutz am Mann, um bei Unterschreitung des Sicherheitsabstandes sich und seine Kameraden besser schützen zu können. Diverse Einsätze hauptsächlich im 1. Quartal, von Kaminbrand, Hochspannungsleitung auf Straße bis hin zur Tierrettung brachten die Floriansjünger dieses Jahr aufgrund der niedrigen Temperaturen nicht zum Schwitzen. Bild und Text Christoph Dambach

Beschaffung 2 MTW Frauenzell + Kimratshofen

Zwei neue baugleiche Mannschaftstransportwagen (MTW) konnten bei den Oberallgäuer Feuerwehren Kimratshofen und Frauenzell zum Jahresbeginn 2020 in Dienst gestellt werden. mehr Die Einsatzfahrzeuge sind auf Basis von VW T 6 Syncro mit Allrad, Anhängekupplung und einem Einsatzgewicht von 3,5to aufgebaut worden.
Erster Bürgermeister Joachim Konrad und der Gemeinderat Altusried sind froh, dass es mit der Finanzierung dieser Fahrzeuge geklappt hat und die Gelder für die Investition in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger freigegeben werden konnten.
In Frauenzell handelt es sich um eine Ersatzbeschaffung. Der alte MTW aus dem Jahre 1980 wurde 2009 von der FFW Muthmannshofen als TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug) übernommen und in Eigenregie zum MTW umgebaut. Dieser entsprach jedoch sicherheitstechnisch nicht mehr heutigen Ansprüchen, auch die Ersatzteilversorgung war zunehmend erschwert.
In den beiden Wehren mit ihren je gut 50 Männern und Frauen ist es die optimale Ergänzung zu vorhandenen Löschgruppenfahrzeugen (LF), denn damit können nur maximal 9 Personen befördert werden.
Bei steigenden Einsatzzahlen durch Gewerbe und Industrie, zunehmende Hilfeleistungseinsätze können im Einsatzfall weitere 8 Einsatzkräfte an die Einsatzstelle gelangen. Beim Transport der Jugendgruppen, zu Ausbildungen, Schulungen im weitläufigen Gemeindegebiet und Wettbewerben sowie zu Besorgungsfahrten werden die Kombis zusätzlich genutzt.
Durch eine flexible Konfiguration können beide Fahrzeuge als Mehrzweckfahrzeuge genutzt werden, Gedrehte Sitzbänke, Funkplätze für DMO und TMO (Funk an der Einsatzstelle und überregional mit der Leitstelle, anderen Hilfsdiensten), eine ausfahrbare Markise und Umfeldbeleuchtung erleichtern die Einsatzführung. Bei mehreren Einsätzen konnten diese Vorteile in 2020 schon erfolgreich getestet werden. Bei einem Brandeinsatz Anfang 2020 konnten sich z.B. durchschwitzte Atemschutzgeräteträger hier dank Standheizung aufwärmen, die zentrale Atemschutzüberwachung mehrerer Feuerwehren wurde vom Fahrzeug aus geleitet.
In Kimratshofen war der Wunsch nach einem Mannschaftstransportwagen als Zubringer, als Vorausfahrzeug schon lange vorhanden, seitdem 2009 der Einsatzwert der damals vorhandenen zwei Löschfahrzeuge auf ein LF 20/16 konzentriert worden ist, nur der mangelnde Transport von Einsätzkräften war ein Nachteil.
Zur Unterstützung der Nachbarwehren ist die FF Kimratshofen jetzt gut aufgestellt um alle Einsätze mit ausreichend Personal, Ausrüstung und Kommunikation zu unterstützen.
Beide Feuerwehrvereine beteiligten sich an den Kosten für die neuen Fahrzeuge, in Kimratshofen konnten auch zahlreiche Spender begeistert werden sich an sinnvollen Ergänzungen wie einer Heckwarnbeklebung zur Erhöhung der Sicherheit für die Einsatzkräfte zu beteiligen. Ein Notfallrucksack, gespendet von der Raiffeisenbank, sichert die qualifizierte Erste Hilfe für die Bevölkerung und die KameradInnen im Einsatz und Übung, auch ein Defibrillator wird zu Einsätzen mitgeführt.
Die Feuerwehren Kimratshofen und Frauenzell bedanken sich bei allen, die diese Anschaffungen möglich gemacht haben, mit dem Leitspruch der Feuerwehren: „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr!“

Feuerwehr-Sanitäter im nördlichen Oberallgäu

Kurs-Foto [new-facts.eu] Seit Anfang Dezember gibt es 14 frischgebackene Feuerwehr-Sanitäter im nördlichen Oberallgäu, ausgebildet worden sind die Feuerwehrmänner beim Roten Kreuz Oberallgäu in Kempten/Allgäu. Die Finanzierung des vom BRK angebotenen Kurses ist von den beteiligten Gemeinden schnell und unkompliziert zugesagt worden. mehr
Lesen Sie den kompletten Artikel auf New-Facts.eu

Besichtigung des Leutkircher Feuerwehrhauses

Besichtigung des Leutkircher Feuerwehrhauses Am Sonntag, den 25.10.15 machte sich die FFW Frauenzell auf den Weg nach Leutkirch um dort einen besonderen Familientag zu verbringen. Um 13:30 hatten die Foriansjünger samt Nachwuchs einen Besichtigungstermin bei der Stützpunktfeuerwehr der Stadt Leutkirch. 1.Kommandant Michael Klotz und sein Stellvetreter Martin Waizenegger führten die ca. 40 köpfige Gruppe durch das beengte Feuerwehrhaus und erklärten ihnen die Besonderheiten aller Feuerwehrautos. mehr

So konnte man einen Jeep für 3 Mann begutachten, der im Fall eines Verkehrsunfalles als erstes Auto ausrückt, um schnellst möglich für den Rettungsdienst einen Zugang zum Patienten zu ermöglichen.
Desweiteren waren noch 2 Löschgruppenautos zu besichtigen, die alles für den Brandeinsatz dabei haben. Neben Schläuchen, Strahlrohren, Beleuchtung und Pumpen gab es für Jung und Alt so einiges zu bestaunen. Mit einer Wärmebildkamera ist es dem Atemschutztrupp möglich einen Brandherd auch trotz völliger Verrauchungzu finden. Zusammen mit den Feuerwehren Insy und Bad Wurzach bilden die Leutkircher einen Gefahrgutzug. Bei einem Chemieunfall arbeiten sich diese Wehren gegenseitig zu. Unter ihrem schweren CSA Anzug ist es ihnen möglich weit in Bereiche einzudringen, in denen höchste Gefahr für Leib und Leben bestehen. Im Gerätewagen Gefahrgut befinden sich unter anderem Pumpen, Auffangbehälter, Schutzanzüge und EX geschützes Werkzeug. Ebenso zu bestaunen gab es eine Schlauchwagen, der innerhalb kürzester Zeit bis zu 1 km B- Leitung legen kann. Dies ist besonders wichtig, wenn die Leutkircher zu Unterstützung ihrer Abteilungen im ländlichen Bereich ausrücken. Die Stadtabteilung kommt auf etwa 120 Einsätze im Jahr, wobei davon rund ¼ Brandeinsätze sind.

Die Leutkircher Feuerwehr ist 58 Mann und 2 Frau Stark. Die Jugendfeuerwehr hat 25 Mitglieder. Zusammen mit ihren 8 Abteilungen kommen sie auf eine Geamtstärke von ca. 400 Floriansjüngern und 65 Jugendfeuerwehrlern.
Der Höhepunkt war natürlich die Drehleiter. Bis auf 30 m Höhe läßt sich diese ausfahren. Kommandant Michael Klotz ließ es sich nicht nehmen, unsere Kinder persönlich in 10m Höhe zu kutschieren.
Neben Atemschutzwerkstatt, Schlauchwaschanlage, Schlauchturm und Einsatzzentrale gab es natürlich auch noch den Schulungsraum und das Herzstück eines jeden Feuerwehrhauses zu besichtigen, das Floriansstüble.

Daß so eine Besichtigung anstrengend ist und hungrig macht, kann sich jeder denken. Darum machten wir uns um kurz vor vier wieder auf den Heimweg nach Frauenzell und erfeuten uns in unserem Herzstück über Boffes Brotzeitplatten sowie Kaffee und Kuchen.
Besonders bedanken möchten wir uns bei unseren Leutkircher Kameraden, natürlich auch den Jugendfeuerwehrlern, daß sie sicht trotz vollem Terminkalender für uns Zeit genommen haben. Das wir nicht das letzte mal in Leutkirch waren ist keine Drohung sondern ein Versprechen.

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Raiffeisenbank im Allgäuer Land spendet der Feuerwehr Frauenzell einen Defibrillator

Raiffeisenbank im Allgäuer Land spendet der Feuerwehr Frauenzell einen Defibrillator Frauenzell (cno) – Im vergangenen Jahr absolvierten vier Frauenzeller Feuerwehrmänner einen Feuerwehr-Sanitätskurs beim Bayrischen Roten Kreuz, um die Sicherheit im Einsatz zu verbessern. Diese vier Kameraden haben eine kleine Sanitätsschulung hinter sich, die ihnen erlaubt, im Einsatz die Ortsgruppe Helfer vor Ort (HvO) Muthmannshofen oder den Rettungsdienst besser unterstützen zu können. Die FFW Frauenzell hat zudem eine erweiterte Erste-Hilfe-Ausrüstung im Wert von 1100 Euro angeschafft. mehr

„Es hat sich in den letzten Jahren immer wieder gezeigt, dass aufgrund der Schließung von umliegenden Krankenhäusern der Rettungsdienst nicht immer innerhalb der Hilfsfrist von zwölf Minuten beim Notfall ist. Feuerwehren wurden schon zu Reanimationen oder anderen Lebensbedrohenden Einsätzen gerufen, weil ein rechtzeitiges Eintreffen des Rettungsdienstes nicht gewährleistet war“, erläutert erster Kommandant Christoph Dambach aus Frauenzell.

Durch den Kontakt zu HvO-Mitglied Felix Traut, der Filialleiter der Raiba Allgäuer Land in Kimratshofen ist, fragte die Freiwillige Feuerwehr (FFW) Frauenzell wegen einer Defibrillator-Spende an. Die Raiba hat in den vergangenen Jahren schon mehrere Orte in ihrem Geschäftsgebiet mit öffentlich zugänglichen Defis ausgestattet. Prokurist und Geschäftsleiter Alexander Wandel von der Raiba in Altusried überreichte vor Kurzem persönlich den Defi an die FFW Frauenzell und HvO Muthmannshofen.

Der Defi hängt im Alten Schulhaus in Frauenzell und steht bei einem entsprechenden Notfall in der Region Frauenzell-Muthmannshofen den Ersthelfern zur Verfügung, bis der Notarzt eintrifft. Der Einsatz eines Defis in den ersten zehn Minuten erhöht die Überlebenschance des Betroffenen um bis zu 70 Prozent. Die Aufsicht und Wartung wird von den Feuerwehrsanitätern übernommen, die jährlichen Unterhaltskosten von etwa 40 Euro soll über Sponsoren abgedeckt werden.

Um die Bürger zu sensibilisieren, zu informieren und um die getätigten Ausgaben zu kompensieren, veranstaltet die FFW Frauenzell am Feiertag 15. August den ersten Tag der Sicherheit in Frauenzell. Ein abwechslungsreiches Programm, Vorführungen mit dem Defi und Feuerlöschern sowie Blasmusik und Bewirtung sind geboten. Näheres folgt zeitnah in der Presse.

Bild:
Über den Defi freuen sich stellvertretend für die HvO-Gruppe (von links) Frank Schönmetzler und Günter Lichtblau, 2. FFW-Vorstand Elmar Hiemer, (1. Vorstand Wolfgang Krug fehlt auf dem Bild), 1. und 2. FFW-Kommandant Christoph Dambach und Alois Gruber. Von der Raiba Allgäuerland waren Prokurist Alexander Wandel und Felix Traut, Raiba-Filiale Kimratshofen vor Ort.

Text und Fotos: Carmen Notz

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Defibrillatoren – Wikipedia:

Es kann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern (Fibrillation) oder ventrikuläre Tachykardien, Vorhofflimmern und Vorhofflattern (Kardioversion) beenden. Defibrillatoren werden auf Intensivstationen, in Operationssälen, in Notfallaufnahmen, sowie in Fahrzeugen des Rettungsdienstes bereitgehalten. Seit den 1990er-Jahren werden Defibrillatoren in Form von automatisierten externen Defibrillatoren auch zunehmend in öffentlich zugänglichen Gebäuden wie...